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Ursachen und Symptome

Das Sommerekzem beim Pferd ist eine komplexe Hauterkrankung. Es ist eine sehr ernst zu nehmende chronische Allergie der Haut, verbunden mit meist erheblichen Hautschwellungen und offenen Stellen und einem sehr starken Juckreiz.

Zur Linderung des quälenden Juckreizes unter dem die Pferde mit Sommerekzem leiden, schubbern sie sich an allen möglichen Gegenständen. Bei den leichteren Fällen sind der Mähnenkamm und der Schweifansatz betroffen. Durch das starke Scheuern der Pferde mit Sommerekzem bricht das Mähnenhaar und Schweifhaar ab, teilweise entstehen großflächig starke Hautreizungen und Wunden. Das Pferd scheuert sich weiter, die Hautareale schwellen an und werden teilweise blutig und der Teufelskreis nimmt seinen Lauf. Bei besonders hartnäckigen Fällen ist auch die Bauchnaht, sowie weitere Bereiche betroffen, wie z.B. zwischen den Beinen, der Brust, der Kopf usw. Wenn man auf der Koppel ein Pferd mit Sommerekzem beobachtet, das aufgrund es Juckreizes auf dem Bauch entlangrobbt, dann kann man sich vorstellen unter welchen Qualen diese Pferde leiden

Ursachen:

  • Kriebelmücken
  • Übergewicht
  • Impfschäden beim Pferd
  • zu viele Medikamente und Wurmkuren

Kriebelmücke:

Es ist nicht der eigentliche Stich der Kriebelmücke, sondern der Speichel, den die Kriebelmücke absondert, der die allergische Reaktion beim Pferd auslöst.

Die Kriebelmücke kommt besonders in der Nähe von stehenden Gewässern oder Bächen, also feuchten Gebieten vor.

Übergewicht:

Bei der Vielzahl der Pferde, die unter dem Sommerekzem leiden ist gleichzeitig auch festzustellen, dass diese stark übergewichtig sind bzw. sogar unter extremer Verfettung leiden. Man kann von einer starken Eiweißüberversorgung ausgehen. Das bedeutet der Stoffwechsel ist bereits stark belastet und daraus folgend die Leber als Entgiftungsorgan und die Nieren als Auscheidungsorgan. Die Haut ist dann die letzte Rettung des Organismus zur Entgiftung.

 


Verwenden Sie Informationen nicht als alleinige Grundlage für gesundheitsbezogene Entscheidungen. Fragen Sie bei gesundheitlichen Beschwerden Ihren Tierarzt.

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